Lange Zeit war ich sehr traurig
hab trotz Licht fast nichts gesehn
ich fand Wind und Wetter schaurig
traute mich nicht raus zu gehn
als ich aus dem Fenster schaute
sah ich dich, so wunderschön
was ich mich zuvor nicht traute
ließ ich einfach mal geschehn
ich formte Worte voller Flehen
Dich zu rufen kamen sie
aus meinem Mund mit Poesie
Süßes Hübsches Fräulein du
komm doch rauf, ich mag dich sehr
wir reden trinken und im nu
betreiben wir Geschlechtsverkehr
Der neue Morgen brachte Unmut
was ich Tags zuvor gesagt
tat der Sache eher ungut
grad wo ich es mal gewagt
hilft ja nichts, muss weiter gehen
sie vergisst mich sowieso
dacht ich mir und blieb stumm stehen
sah sie im Nagelstudio
die Worte flammten lichterloh
Dich zu rufen kamen sie
aus meinem Mund mit Poesie
Sexy hexy geile Magd
geh' doch mit mir aus, versteh
wir Spielen Bowling oder Skat
dann treiben wir's auf dem WC
Ach warum will sie's nicht hören
hab mich extra doch rasiert
Worte konnten sie nicht stören
zärtlich war'n sie austariert
plötzlich fühl' ich mich belagert
drängt heran sich mit Gewalt
„Frau“ kann man es schwerlich nennen
eine riesig' Brustgestalt
die drängt sich aus dem Hinterhalt
Noch bei meinem Fluchtversuch
da trifft mich schon ihr Mundgeruch
Kleiner, schmucker Knuddelkerl
komm mal ran, muss dir gestehn
ich möcht gern mit zu dir nach Haus
und dort mit dir schlafen gehn
Puh, Ihh, nein, ich muss hier weg
an 'nen andren, fernen Ort
damit mich niemals wieder trifft
so ein ordinäres Wort
damit mich niemals wieder trifft
so ein ordinäres Wort
zu hören auf „maybebop – Superheld live“
© Lukas Teske