Deutsches (Männer-)Kulturgut
Guten Tag.
Wir haben regelmäßig das Vergnügen mit Chören zu arbeiten und mit ihnen dann gemeinsam ein Konzert zu geben. So auch geschehen im Gemeindezentrum namens Burg Seevetal in Seevetal-Hittfeld bei Hamburg.
Während eines Workshops rede ich in meinem Part recht viel und muss daher reichlich Wasser zu mir nehmen. Das hat Pipi-Drang zur Folge.
Als ich also zwangsläufig mal müssen musste, wurde ich Zeuge deutschen Kulturgutes und hatte ausserdem einen kleinen Flashback in meine Tanzband-Zeit. Ich spielte damals (Ich war so etwa 19) in einer Tanzband auf Dorf-, Schützen, Erntefesten etc. und wurde in allerlei Riten eingeführt. Meist ungewollt. So auch hier.
Es war ein Schützenfest und ich musste Pipi. Soweit schon mal eine Parallele zu Seevetal. Daraufhin suchte ich die Toilette auf (nächste Parallele). Neben den Pissoirs bekam ich das Objekt, dass auch Ihr nun auf dem beigefügten Foto bewundern dürft, zu sehen (dritte Parallele). Ich war angewidert (entscheidende Parallele...).
Zurück nach Seevetal. Ich fragte beim Mittagessen 2 Sängerinnen ob sie das kennen. Vielmehr ob es so was auf Damentoiletten auch gibt. Sie verneinten. Ausserdem beteuerten sie, so was noch nie gesehen zu haben. Ich will ihnen glauben, denn sollte die Frauenwelt das kennen, wäre schon längst ein Aufschrei des Entsetzens durch alle Gemeindezentren der Republik gegangen!
Für alle die nicht genau verstehen... Es ist ein Kotzbecken. Für alle, die sich besinnungslos saufen, gibt's zwei Griffe an der Wand und den Spülknopf in Griffweite. Wenn man(n) sich auf diese Art und Weise also oral entleert hat, kann es munter weiter gehen...
Wie gesagt: Ich war und BIN angewidert!
Frohes Fest!
Jan

















Kommentare:
la martina (joansmith0999 (at) gmail.com) meint:
Ich habe erst kürzlich beigetreten und ich freue mich auf einige neue Leute kennen zu lernen! - Martina Schwarz la martina polo abercrombie
Nany meint:
Ganz abgesehen davon, dass der Spülknopf linkshänderdiskriminierend ist... ;)